Die Fülle Gottes ­– nur ein Wort oder doch ein Ort der Wonne?  

Den Ort der Wonne, kennst du ihn? Du findest ihn nicht im Atlas oder in einer Wegbeschreibung, jedoch sehr wohl als Garten Eden oder Paradies.

Im 1. Mose 2 bekommen wir einen abstrakten Einblick in diesen Ort. Lasst uns doch einen Ausflug zum Garten Eden machen. Du bist herzlich eingeladen.

Dann legte Gott der Herr einen Garten an – im Osten, in der Landschaft Eden. Dorthin brachte er den Menschen, den er geformt hatte.9Gott der Herr ließ aus dem Erdboden alle Arten von Bäumen emporwachsen. Sie sahen verlockend aus, und ihre Früchte schmeckten gut. In der Mitte des Gartens aber wuchsen zwei besondere Bäume: der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.

10In Eden entspringt ein Strom, der den Garten bewässert. Von dort teilt er sich in vier Flüsse:11Der erste heißt Pischon. Er fließt um das ganze Land Hawila herum, wo es Gold gibt.12Das Gold dieses Landes ist besonders rein. Dort gibt es auch kostbares Harz und den Edelstein Karneol.13Der zweite Strom heißt Gihon. Er fließt um das ganze Land Kusch herum.14Der dritte Strom heißt Tigris. Er fließt östlich von Assur. Der vierte Strom ist der Eufrat.

15Gott der Herr nahm den Menschen und brachte ihn in den Garten Eden. Er sollte ihn bearbeiten und bewahren.16Und Gott der Herr gebot dem Menschen: »Von jedem Baum im Garten darfst du essen.17Aber vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen. Sobald du davon isst, wirst du sterben.«

 

Ein Traumland, alles war in Fülle vorhanden, an nichts hat es gefehlt. Bei solch einer schönen Beschreibung in den ersten Versen läuft einem doch das Wasser im Munde zusammen.

Doch am faszinierendsten finde ich Gottes Bewässerungsanlage im Garten Eden. Wasser – ein lebenswichtiges Element, nicht nur für uns Menschen, sondern für die gesamte Schöpfung. Und genau dieses lebenswichtige Wasser entspringt aus dem Garten Eden hinaus in die Welt.

Es war und ist von Anfang an Gottes Plan gewesen, den Menschen in Fülle zu versorgen. Mit welcher Hingabe, Schönheit und Vorsorge Gott diesen Garten doch anlegte ….. für ein Leben ohne Mangel und in enger Gemeinschaft mit Gott. Nicht umsonst trägt der Garten im Alten Testament den Namen „Eden“, was so viel bedeutet wie „Ort der Wonne“ oder „bewässerter Ort“.

Uns werden bekannte (Eufrat und Tigris) und unbekannte (Pischon und Gihon) Flüsse beschrieben. Seit dem Sündenfall haben wir Menschen zum Garten Eden keinen Zutritt mehr und können ihn somit auch nicht mehr lokalisieren.

Nun, wenn wir den Text lesen, bemerken wir bei genauerem Hinschauen, dass Adam und Eva nicht im Schlaraffenland lebten. Gott gab Adam den Auftrag, den Garten zu bearbeiten und zu bewahren. Alles, was darin lebte an Tieren, unterlag dem Menschen, er sollte sie mit Namen benennen und außerdem musste der Garten gepflegt werden. All das war Arbeit und nicht wenig. Gartenpflege ist wirklich Arbeit. Jeder, der einen Garten bewirtschaftet, weiß darum. Mir fällt auf, dass im Frühjahr ringsumher in der Nachbarschaft immer wieder neue Projekte im Garten anstehen. Auch wir haben viel zu tun in unserem Lebensgarten: ein ständiges Um- und Neugestalten, Verändern, Umpflanzen oder Einpflanzen und auch Ausreißen. Ein Hin und Her, ein Auf und Ab.

Unsere Lebensgärten sind vielfältig und unterschiedlich und das macht das Leben so kreativ und interessant. Ich lebe gerne. Aber was macht das Leben wirklich sinnvoll? Ich stelle mir oft vor, wie Adam und Eva ihre Arbeit in der Gegenwart Gottes taten.  Das muss doch paradiesisch gewesen sein.

Durch die Sünde ist uns etwas ganz Entscheidendes abhandengekommen, nämlich die Beziehungspflege mit Gott. Wir pflegen unsere Bedürfnisse nach Anerkennung und Selbstentfaltung und das kostet nicht nur viel Kraft, sondern auch sehr viel Zeit. Das Traurige daran ist, dass all der investierte Aufwand, den wir da hineinlegen, uns nicht die Erfüllung bringt, nach der wir uns doch so sehr sehnen.

Wir Menschen sind ein Wesen, das von Anfang an für eine persönliche Beziehung zu Gott gedacht war. Was aber ist davon übriggeblieben?  Also „die Fülle Gottes“ ….  doch nur verstaubte Worte, die in einem veralteten Buch stehen?

Oh nein, die Bibel zeigt uns von Anfang bis Ende, dass es immer Gottes Wille war und bis heute ist, dass wir Menschen ein Leben in Fülle haben.

Die Bibel berichtet auch von einem anderen Garten, dort, wo Jesus Christus mit der Angst ringt und betet: „Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe.“ Es ist der Garten Getsemani.

Dort rang er um die Entscheidung, sich selbst hinzugeben, damit wir Menschen mit Gott versöhnt würden. Und weil er uns mehr liebte als sich selbst, entschied er sich, unsere ganze Schuld auf sich nehmen und sie an einem Holzkreuz auf einem kargen Hügel mit seinem Leben zu bezahlen. Gott offenbart sich mit seiner ganzen Fülle an Liebe und Treue in Jesus Christus.  Denn so hatte es Gott beschlossen: Mit seiner ganzen Fülle wollte er in ihm gegenwärtig sein.  Und er wollte, dass alles durch ihn Versöhnung erfährt. In ihm sollte alles zum Ziel zu kommen. Denn er hat Frieden gestiftet durch das Blut, das er am Kreuz vergossen hat. Ja, durch ihn wurde alles versöhnt auf der Erde wie im Himmel.  Kolosser 1, 19-20

Ich denke, diese Verse von Paulus zeigen uns den Weg zur Fülle Gottes, den Weg zum Kreuz, hin zu Jesus. Dort werden wir genau das finden, wonach wir uns in unserem Leben zutiefst sehen, nach der Gemeinschaft mit Gott.

„Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott“ (Ps 42,2.3).

Bitte lächeln

 

Na, kommt uns diese Aufforderung nicht bekannt vor, bei Familienfeiern oder Urlaubsbildern mussten doch, wenn möglich, ein paar Fotos zur Erinnerung geknipst werden. Heute ist das schon viel einfacher und alles, was uns gefällt, wird auf dem Smartphone festgehalten. Tolle Sache.

Zu Jesu Zeiten war das alles undenkbar. Doch das Wort Fotografie war schon bekannt unter dem griechischen Wort eikonion. Wenn zum Beispiel ein Rechtsdokument aufgesetzt wurde, beschrieb man die Person mit ihren Merkmalen und so kam es kaum zu Verwechslungen. Nun, bei uns sind es Passfotos, die uns identifizieren und wer möchte, kann seinen Daumenabdruck speichern lassen. Und mit einem Augenscan sind wir in der Lage, unsere Haustüren oder Handys zuzusperren. Es mutet schon ein wenig verrückt an, was heute so möglich ist.

Das alles kam mir in den Sinn, als ich folgende Verse in einem Paulusbrief las.

Empfänger war die junge Gemeinde in Kolossä in der heutigen West-Türkei.

Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes,

der zuerst Geborene: Vor allem Geschaffenen war er da.

Denn durch ihn wurde alles geschaffen, im Himmel und auf der Erde.

Das Sichtbare und das Unsichtbare, ob Throne oder Herrschaftsbereiche,

ob Mächte oder Gewalten, alles wurde durch ihn geschaffen

und alles hat in ihm sein Ziel.

Er ist vor allem da, und in ihm hat alles Bestand.

Und er ist das Haupt des Leibes – der Gemeinde.

Er ist der Anfang: der erste der Toten, der neu geboren wurde. In jeder Hinsicht sollte er der Erste sein.

Denn so hatte es Gott beschlossen: Mit seiner ganzen Fülle wollte er in ihm gegenwärtig sein.

Und er wollte, dass alles durch ihn Versöhnung erfährt. In ihm sollte alles zum Ziel zu kommen. Denn er hat Frieden gestiftet durch das Blut, das er am Kreuz vergossen hat.

Ja, durch ihn wurde alles versöhnt auf der Erde wie im HimmelKolosser 1, 15-20

 

So ähnlich können wir in der Schöpfungsgeschichte lesen, als Gott den Menschen schuf.

Gott schuf den Menschen nach seinem Bild. Als Gottes Ebenbild schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie. 1. Mose 1, 26,27

Wir sollten nichts anderes sein als Gottes eikon, das Ebenbild Gottes. Doch dann überkam den Menschen die Sünde. Paulus möchte uns sagen: Seht auf Jesus, er zeigt euch nicht nur, wie Gott ist, er zeigt euch auch, wie der Mensch nach dem Willen Gottes sein sollte. In Jesus Christus wird uns Beides offenbart: das Göttliche und das Menschliche.

Eine der ältesten Fragen ist doch:  Wer ist Gott? Auch die Jünger stellten Jesus diese Frage und als Antwort bekamen sie: Wenn ihr mich kennt, dann kennt ihr auch den Vater. Paulus macht es anschaulich, Jesus ist ein Bildnis Gottes. Durch Jesus haben wir die persönlichen Charaktereigenschaften und Erkennungsmerkmale Gottes vor uns. Allerdings, manchmal genügt uns das nicht, auch das ist in diesen Versen klar beschrieben, wir sprechen dann vom unsichtbaren und geheimnisvollen Gott. So werden wir immer wieder an die Grenzen unserer Vorstellungskraft kommen. Auch möchte ich Jesus nicht als lebloses Abbild Gottes darstellen, nein keinesfalls, denn Jesus Christus ist die volle und endgültige Offenbarung Gottes.

Sehr ausführlich schreibt Paulus über Jesu Schaffenskraft.  Denn durch ihn wurde alles geschaffen, im Himmel und auf der Erde.

Doch was ist der Hintergrund dieses Briefes, warum wurde er verfasst? Es hatten sich Irrlehren verbreitet. Komplizierte Engelsysteme und Zwischenstufen zwischen Gott und Menschen nahmen großen Platz im damaligen Leben ein. All diese verkehrten Ansichten stellten die Schöpfungsgeschichte in Frage.

Wenn wir die Naturgesetze betrachten, so sind diese ein Ausdruck des göttlichen Denkens.

Gottes Sohn hält die Welt zusammen. Seine Jünger waren völlig überwältigt von der Macht Jesu, als er zum Beispiel den Wind und den Wellen Einhalt gebietet. Mich überwältigt immer wieder der Sternenhimmel, welch göttliche Schaffenskraft sich doch dahinter verbirgt und ich werde dankbar, dass dieser Herr und Heiland die Fäden dieser Welt in seiner Hand hält.

So hat er auch dein und mein Leben in seiner Hand.

Vielleicht kennst du den Ausdruck ‚wie kopflos umherirren‘. Jesus möchte unser Kopf, unser Haupt sein; der Schöpfer und Auferstandene möchte unser aller Kopf sein. Die Antwort auf unsere Zerrissenheit, wo gehöre ich hin, wer bin ich, was hat mein Leben für einen Sinn… findet sich in Jesus Christus, wenn ER das Haupt in unserem Leben ist.

Das sollte nicht bedeuten, dass wir aufhören zu denken, sondern Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Und den König aller Könige in unserem Leben einziehen lassen, denn nicht besseres kann es geben, wie Paulus schreibt: Denn so hatte es Gott beschlossen: Mit seiner ganzen Fülle wollte er in ihm gegenwärtig sein.

Und wie sieht es in deinem und meinem Leben aus, darf Gott gegenwärtig sein? Öffnen wir unsere Kirchen und Gemeindetüren, um Gottes Fülle zu verkünden oder ist Gottes Sohn nur ein totes Bild über dem Altar? Nein, im Gegenteil, das Kreuz möge uns immer wieder vor Augen halten, dass Jesus lebt. Er möchte mit seiner ganzen Fülle eine Gemeinschaft, eine lebendige Beziehung mit uns Menschen eingehen.

Noch ein wichtiger Gedanke: Das Bild des gekreuzigten Christus ist für mich das Symbol der größten Versöhnung auf Erden und im Himmel.

Und kein Mensch wird einst zum Ziel kommen ohne Christus Jesus. Er hat es vollbracht, den Frieden auf Erden und durch ihn werden wir das Ziel erreichen, die Ewigkeit.

Das ist doch Grund zur Freude.

 

Der Weg ins Osterlicht

Ich möchte euch gerne mitnehmen auf eine Wanderung der Erinnerungen, vielleicht wird es aber für dich auch eine Entdeckungsreise? Der Weg zum Osterlicht startet heute mit der ersten von insgesamt vier Stationen, nämlich dem Sonntag in Jerusalem.

Und als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, bei Betfage und Betanien am Ölberg, sandte er zwei seiner Jünger und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und alsbald wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und führt es her! Und wenn jemand zu euch sagen wird: Was tut ihr da?, so sprecht: Der Herr bedarf seiner, und er sendet es alsbald wieder her. Und sie gingen hin und fanden das Füllen angebunden an einer Tür draußen am Weg und banden’s los. Und einige, die da standen, sprachen zu ihnen: Was tut ihr da, dass ihr das Füllen losbindet? Sie sagten aber zu ihnen, wie ihnen Jesus geboten hatte, und die ließen’s zu. Und sie führten das Füllen zu Jesus und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf den Weg, andere aber grüne Zweige, die sie auf den Feldern abgehauen hatten. Und die vorangingen und die nachfolgten, schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Gelobt sei das Reich unseres Vaters David, das da kommt! Hosianna in der Höhe! Und er ging hinein nach Jerusalem in den Tempel und er besah ringsum alles, und spät am Abend ging er hinaus nach Betanien mit den Zwölfen.  Markus 11, 1-11

Sie, Jesus und die Jünger, rasten am Rande von Jerusalem. Kurz noch einmal ausruhen, denn nun ist für Jesus die Zeit gekommen, sich dem Volk als Messias, als dem König der Juden zu zeigen. Und gleichzeitig  erfüllt sich mit diesem Ereignis, was im Alten Testament von den Propheten vorher gesagt  wurde:

Juble laut, du Volk von Zion! Freut euch, ihr Bewohner von Jerusalem! Seht, euer König kommt zu euch. Er ist gerecht und siegreich, und doch ist er demütig und reitet auf einem Esel – ja, auf dem Fohlen eines Esels, dem Jungen einer Eselin.  Sacharja 9,9                                                                                                                                                                                                     Es ist der Wille Gottes und das hat oberste Priorität bei Jesus. Mit dieser Begebenheit erfüllt er das Wort seines Vaters.

Mir fällt auf, dass die Jünger nichts hinterfragen, obwohl es eine ausgefallene  Aufgabe ist, die ihnen Jesus da stellt. Nach gut drei Jahren unterwegs mit ihrem Meister haben sie vieles Außergewöhnliches erlebt: wie Jesus heilte, wie Wind und Wellen Jesus gehorchten, wie er Menschen mit wenig Essen sättigte, wie Jesus Tote wieder zum Leben auferweckte….. Nein, sie wunderten sich nicht, sie glaubten Jesu Worten und tun nun, was er ihnen auftrug. Seit über 25 Jahren bin ich mit Jesus unterwegs und bemerke jetzt einen Schauer von Scham, weil mir meine Zweifel, mein Hinterfragen, mein Verweigern immer wieder bewusst werden. Vertrauen wir doch auf sein Wort, es hat Bestand und es hält, was es verspricht, ja es hat Bestand bis hinein in die Ewigkeit.

Es ist, wie Jesus gesagt hatte und sie finden das Eselfüllen. Als sie den Esel losbinden wollen, werden die Leute im Dorf aufmerksam und fragen, was sie da tun. Mir fällt es immer mehr auf, dass wir mit uns selbst so beschäftig sind, dass wir wenig Aufmerksamkeit für Andere übrig haben. Fällt es uns auf, wenn der Nachbar einsam ist? Die Familie gegenüber zerbricht? Diese Leute in der Geschichte nehmen es nicht einfach hin, sondern sie reagieren.  Jesus lebte es uns vor, er sah und sieht in jedem Menschen das Ebenbild Gottes. Der Herr sieht all die Lebensnöte mit den Augen der Wahrheit und er sieht mit den Augen der Liebe, wie die Menschen wieder aufgerichtet und erneuert werden können. Jesus Christus gibt uns Menschen nicht auf, wieviel mehr also sollten wir unserem Nächsten mit den Augen der Wahrheit und der Liebe begegnen.

Was muss das wohl für ein Jubelgeschrei gewesen sein, als Jesus auf dem Esel in Jerusalem einzog. Es wird uns hier ganz anschaulich beschrieben, die Leute verehrten ihn als König. Es war klar für die jubelnde Menschenmenge, jetzt ist er da, der König, der auf einem Esel geritten kommt, dem Symbol des Friedens. Zweifellos: sie waren all die Ungerechtigkeit satt. Die Menschen sehnten sich nach Frieden und Freiheit. Und sahen in Jesus den Befreier von all ihren menschlichen Nöten. Wir können es jetzt werten und sagen, sie haben es an Karfreitag dann doch nicht verstanden. Doch haben wir es im Jahre 2021 wirklich besser verstanden? Jesus, unser König, wann bejubeln wir ihn? – Ein Augenblick für dich und mich zum Nachdenken.

Die Wanderung ins Osterlicht ist jetzt für mich mit diesen Nachsinnen doch beschwerlicher geworden. Ich sehe mich nicht anders, als damals die Menschen, die Jesus zurufen und jubeln. Doch der Jubel hält nicht lange an, warum, weil ich so oft den König Jesus Christus nur mit meinen menschlichen Bedürfnissen wahrnehme. Unser Herr Jesus möchte mehr für uns tun, als dass es soll uns gut gehen soll: Er möchte, dass wir das Leben in Fülle haben. Das Leben in Ewigkeit. Und deshalb setzte sich Jesus Christus nicht auf den Thron der Menschen, der Mächtigen dieser Welt, sondern er sitzt zur Rechten Gottes. Darum auch der Weg in den Tempel, wo zeichenhaft der Thron Gottes stand.

Ich erinnere mich an Jesu einladende Worte: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.« Matthäus 11, 28

Dieser Vers schenkt mir immer wieder Frieden, mit meinen Nöten nicht allein auf dieser Welt zu sein. Es tut so gut, vom König Jesus Christus, Gottes Sohn, sich in guten wie in schlechten Zeiten getragen zu wissen.

Es grüßt euch ganz herzlich

Alexandra Leupold

 

Wenn das Wörtchen „ABER“ nicht wäre

„ABER ich wollte…“, das war die Antwort meines Enkels, als er mit dem Rad auf die Straße gefahren ist und das „Stopp, bleib stehen“ überhörte.

Gleich am Anfang der Jonageschichte fiel mir auf, dass da auch ein ABER steht.

Da machte sich Jona auf den Weg, aber genau in die andere Richtung. Er wollte vor dem Herrn nach Tarschisch fliehen. Jona 1,3

Jona bekam den Auftrag von Gott, in die Stadt Ninive zu gehen, um die Menschen auf ihr böses Tun aufmerksam zu machen und ihnen ins Gewissen zu reden. Jona machte sich auf, aber in die entgegengesetzte Richtung. Und zur rechten Zeit  liegt das richtige Schiff am Kai.

Na, wenn das keine glückliche Fügung ist. Kein fremder Gedanke oder?

Und so reden wir uns oft ein, dass doch unser von Gott vorgegebener Weg ganz anders aussieht und laufen los, so wie Jona in die andere Richtung. Allerdings ist hier Vorsicht angesagt: Was wir schnell als Fügung oder geöffnete Tür deuten, kann uns dazu verleiten, aufs falsche Pferd zu setzen. Ich bin sehr froh, dass mir in dieser Geschichte eines klar wird: Gott lässt sich nicht so einfach abschütteln.

Der Dichter Friedrich Rückert sagte : „Vor Gott ist keine Flucht als nur zu ihm.“ Und David formulierte es in Psalm 139,7 so:  Wohin könnte ich gehen vor deinem Geist, wohin fliehen vor deiner Gegenwart? Auch Jona kann sich nicht klammheimlich vor Gott aus dem Staub machen. Gott geht mit in die falsche Richtung. Nicht, weil der Herr seine Meinung geändert hatte, nein, er möchte Jona wieder in die richtige Spur bringen.

Auf dem Schiff angekommen legt sich Jona erst einmal zum Schlafen.  Mir scheint, dass Jona kein schlechtes Gewissen hatte, denn er fand Ruhe und schlief fest ein. Bei diesem Gedanken ertappe ich mich selbst: der Besuch, der schon längst überfällig ist – das Gespräch, welches unbequem werden kann – die ungewollte Ruhe, die mich zum Umdenken ermahnt – die Verantwortung, die mir zu groß erscheint. All das sind Beispiele, wo ich davon gelaufen bin und darauf hoffte, dass alles im Sande verläuft. Doch da machte ich immer wieder mit Gottes Autorität und Souveränität Bekanntschaft.

So auch bei Jona.

Gott greift ein und lässt einen großen Sturm aufkommen. Ja, er ist der Schöpfer und so steht Gott die Schöpfung stets zu Diensten. Das können wir sehr oft in der Bibel lesen, welche Macht unser Herr über Himmel, Erde und Meere  hat.

Schließlich geht es hier um Leben und Tod, nicht nur bei der Schiffsbesatzung, sondern auch bei Gottes Auftrag an Jona. Ja, es geht insbesondere um die Menschen in der Stadt Ninive.

Welche teilweise schwerwiegenden Folgen es doch hat, wenn wir vor den von Gott an uns gestellten Aufgaben davonlaufen. Für mich ist diese Überlegung sehr ernüchternd und zugleich ein Anreiz, auch die unangenehmen oder undankbaren, schweren oder herausfordernden Aufgaben für und mit meinem Gott anzugehen.

Ein Gedanke, der mich noch beschäftigt ist, dass Jona sich das Weglaufen was kosten ließ. Er zahlte den Fahrpreis für die Schiffsreise. Nicht nur Jona, sondern auch wir täuschen uns, wenn wir uns aus Gottes Gemeinschaft entfernen. Wir zahlen drauf.

Doch unser Gott zahlte für all seine Wegläufer ( mich und dich) den größten Preis. Er hat es sich seinen eigenen Sohn kosten lassen.  Warum, weil er uns über alles liebt.

 

Es grüßt euch ganz herzlich

Alexandra Leupold

„Das stinkt zum Himmel“

Jona 1, 1-3

 Der Herr schickte Jona, dem Sohn von Amittai, folgende Botschaft:

 »Mach dich auf den Weg und geh in die große Stadt Ninive! Ruf aus, was ich gegen sie vorbringen muss, denn ihre Bosheit stieg bis zu mir hinauf!«

 Doch Jona machte sich auf den Weg, um vor dem Herrn nach Tarsis zu fliehen. Er ging hinunter nach Jafo, wo er ein Schiff fand, das nach Tarsis auslief. Er bezahlte die Überfahrt und ging an Bord, um nach Tarsis zu kommen. Er wollte weg vom Angesicht des Herrn.

 

Wer von uns möchte schon schlechte Nachrichten überbringen. Vor allem, wo ist da der liebende Gott zu sehen und zu spüren?!

Wir kennen diese Rede „das stinkt bis zum Himmel“. Immer dann, wenn wir das Gefühl haben, dass da etwas nicht stimmt, Lüge oder Vergehen, das verschmitzte Lachen eines Kindes, was uns Eltern gleich alarmiert….

So erging es auch Gott, als er dem Propheten Jona den Auftrag erteilte. Den Menschen in Ninive ging es gut, sie lebten in Frieden und Wohlstand. Doch sie waren ein grausames Volk, das die Israeliten schon oft gequält hatte. Und Gott drückte es sehr klar aus: „ihre Bosheit stieg bis zu mir hinauf“ oder man kann sagen „Es stinkt bis zum Himmel“.

Doch wie kann Gott die Menschen in Ninive lieben und gleichzeitig Worte an sie richten, die sich „gegen“ sie wenden? Dazu müssen wir einen Sprung ins Neue Testament machen. Da sagt Jesus zu den Pharisäern, die sich empören, dass Jesus sich mit Zöllnern und Sündern zu Tisch setzt: »Denn ich bin für die Sünder gekommen und nicht für die, die meinen, sie seien schon gut genug.« Matthäus 9, 13

Das macht deutlich, Gott ist nicht gegen die Sünder, sondern gegen die Sünde.

Wie geht es dir damit, wenn du diese Verse im 21. Jahrhundert liest? Ist es nicht so, dass wir lieber sonntags im Gottesdienst einladende, wohlwollende, tröstende, verständnisvolle Predigten hören wollen? Sich einen Vortrag über Sünde oder Buße anzuhören, das ist doch eine Zumutung. Kirchen und Gemeinden, die so etwas predigen, müssen wohl sehr gesetzlich und konservativ sein.

Die Bibel ist voll von liebenden und tröstenden sowie von einladenden Worten. Eins meiner Lieblingsworte ist: Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16

Erkennen wir, wie wichtig es ist, die Wahrheit über uns und unsere Sünden zu erfahren? Wenn es nicht so wäre, würde es uns das Leben kosten. Denn unser Herr und Heiland möchte, dass keiner verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Jona geht es nicht anders als uns, er soll eine schwere Nachricht übermitteln und hat Angst vor der Reaktion der Menschen darauf. Auch der Gedanke, dass die Menschen in Ninive es sogar verdienten, die Strafe Gottes zu spüren, ist in menschlicher Sicht verständlich. Jona versucht jedoch,  vor der Aufgabe und vor Gott zu fliehen. Wie oft haben wir schon die Flucht ergriffen, weil wir meinten, nicht verstanden zu werden, oder sind Gott und den Menschen aus dem Weg gegangen, um ja nicht Rede und Antwort stehen zu müssen.

Jona vergaß, dass der Wille Gottes Ausdruck seiner Liebe ist und dass Gott ihn nach Ninive gerufen hat, weil er sowohl Jona als auch den Bewohner von Ninive lieb hat. Gott möchte, dass jeder Mensch von der befreienden Botschaft Gottes erfährt. Und genau deshalb ist es so entscheidend, von der ganzen Wahrheit des Evangeliums zu hören und zu reden.  Wir sollten uns davor hüten, selbst zu entscheiden, mit welchen Worten Gott zu uns reden darf. Wir alle brauchen die ganze „heilsame Lehre Gottes“.

Ich wünsche dir, dass du die heilsame Botschaft Gottes spüren kannst und dein Herz sich an Gott freut.

 

Mutig komm ich vor den Thron

Allein durch Gnade steh ich hier
Vor deinem Thron, mein Gott bei Dir
Der mich erlöst hat, lädt mich ein
Ganz nah an seinem Herz zu sein
Durchbohrte Hände halten mich
Ich darf bei Dir sein ewiglich

Will mich mein Herz erneut verdamm‘n
Und Satan flößt mir Zweifel ein
Hör ich die Stimme meines Herrn (o oh oh)
Die Furcht muss fliehen, denn ich bin sein

Oh preist den Herrn, der für mich kämpft
Und meine Seele ewig schützt

Mutig komm ich vor den Thron
Freigesprochen durch den Sohn
Dein Blut macht mich rein
Du nennst mich ganz Dein
In Deinen Armen darf ich sein

Sieht doch, wie herrlich Jesus ist
Der alle Schönheit übertrifft
Die Liebe in Person ist hier
Gerecht und treu steht er zu mir

All unser Lob reicht niemals aus
Ihn so zu ehrn, wie’s ihm gebührt

Hast du gehört?

 

Das Gleichnis vom Bauern, der die Saat ausstreute

Wieder einmal fing Jesus an, am Ufer des Sees zu lehren. Die Menschenmenge, die ihn umdrängte, war jedoch so groß, dass er in ein Boot stieg, sich setzte und von dort aus zu ihnen sprach. Er brachte den Menschen seine Lehre nahe, indem er ihnen viele Gleichnisse wie das folgende erzählte: »Hört zu! Ein Bauer ging hinaus, um zu säen. Manche der Samenkörner, die er auf dem Feld ausstreute, fielen auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie. Andere fielen auf eine dünne Erdschicht mit felsigem Untergrund. Die Pflanzen keimten, doch unter der heißen Sonne verdorrten sie rasch und starben ab, weil die Wurzeln in der dünnen Erdkruste keine Nahrung fanden. Andere fielen unter die Dornen, die rasch in die Höhe schossen und die zarten Halme erstickten, sodass sie keine Ähren trugen. Wieder andere fielen auf fruchtbaren Boden und brachten eine Getreideernte mit dem dreißig-, sechzig-, ja hundertfachen Ertrag ein.« Und er schloss mit den Worten: »Wer hören will, der soll zuhören und begreifen!«

Als ich in der Bibel lass wie Jesus seine Predigt mit den Worten “Hört zu“  begann, musste ich schmunzelt, es erinnerte mich an manche Unterhaltungen mit meinen Kindern. Nicht immer weiß ich, ob mir richtig zugehört wird. Oder ich bekomme keine Antwort auf meine Frage, dann sage ich oft: „ Hast du gehört?“ und schon kann ich ein Kopfnicken oder sogar eine Antwort erwarten. Jesus möchte den Menschen eine Botschaft auf den Weg mitgeben, da sie Lebensnotwendig ist, will er das so wenig wie möglich von seinen wertvollen Wörtern verloren gehen. Dafür schaffte Jesus mit seinen Jüngern zusammen , die best möglichen Bedingungen. Und das war von Bot aus zu reden, da Wasser den Schall trägt.

„Das Eigentliche, das Entscheidende, das, worauf es ankommt, damit Gottes Reich seinen Weg in der Welt nimmt, ist das Hören.“ Ein Zitat von Karl- Heinz Bormuth.

Last uns nun hören was uns Jesus sagen möchte in diesen Gleichnis. Jesus spricht in Bildern, die zu der damaligen Zeit aus den Alltag bekannt waren und sofort verstanden worden. Nun, so manchmal ist das für uns nicht mehr so einfach. Schon ist für Viele der Sämann nicht so geläufig. Bei uns auf den Land übernimmt das eine Maschine mit den Namen PS 500 M2. Sie schafft es ganz genau den Samen in Reihe und Glied unter die Erde zu bringen. Da fehlt wenig auf den Wegen oder unter Dornen von den Saatgut. Aber doch kann ich es gut nachvollziehen, beim Düngen per Hand von unseren Rasen ist eine Woche später ganz gut zu sehen wo mehr oder weniger Dünger hingefallen ist. Und so ging es auch diesen Sämann. Vier unterschiedliche Bedingungen wo der Samen liegt und auch das Ergebnis ist unterschiedlich. Der Samen ist das Wort Gottes und wo findet es bei uns Platz? Ich sehe da in allen Vier Plätzen,  Situationen in meinen Leben die ich so ähnlich beschreiben würde.

 Manche der Samenkörner, die er auf dem Feld ausstreute, fielen auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie. Wie viele Worte Gottes sind in mir verloren gegangen, gehört aber nicht vertieft. Sie sind verpufft.

Andere fielen auf eine dünne Erdschicht mit felsigem Untergrund. Die Pflanzen keimten, doch unter der heißen Sonne verdorrten sie rasch und starben ab, weil die Wurzeln in der dünnen Erdkruste keine Nahrung fanden. Wenn Stürme über uns hinweg wehen, wie fest sind wir in den Wort Gottes eingebettet. Ist unsere Wurzel tief genug bei Jesus dran. Ich musste erfahren wie es ist wenn die Worte keinen Halt mehr geben. Nicht weil Gottes Worte kein Bestand hätten, sie ändern sich nie, sie haben ewigen Bestand. Doch meine Wurzel war nicht stabil in dieser Zeit und sie gelangten nicht mehr an die nährhaften Worten Gottes.

Andere fielen unter die Dornen, die rasch in die Höhe schossen und die zarten Halme erstickten, sodass sie keine Ähren trugen. Oh ja, es sind die Dinge die wir meinen wichtiger zu sein als Gott. Doch alles kommt von ihn und alles was wir sind und haben kommt von Gott. Doch das vergessen wir ganz schnell in der Hektik des Alltages. Wir alle haben eigene Götter uns gemacht, doch sie haben nicht ewig Bestand. Das immer Suchen nach neuer Zufriedenheit zehrt an Geist, Seele und Körber.

Wieder andere fielen auf fruchtbaren Boden und brachten eine Getreideernte mit dem dreißig-, sechzig-, ja hundertfachen Ertrag ein.« Ich erzähle gerne den Enkeln ein russisches Märchen von einer Rübe, die der Großvater in Frühjahr den Samen ausgesät hatte. Er pflegt diese Pflanze, mit Wasser und guten Dünger. So wie Jesus uns mit seinen Worten stärken möchte. Und dann ist der Tag der Ernte gekommen. Der Großvater versucht die Rübe zu ernten doch er bekommt sie nicht allein raus. Es kommt die Großmutter, dann das Enkel und der Hund, später die Katze und  zu aller Letzt, die kleine Maus zur Hilfe. Endlich ist die große Rübe geerntet . Gott möchte Gemeinschaft mit seinen Kindern und dieses Verlangen legte er in uns auch. Wir sind keine Einzelkämpfer in der Reich Gottes Arbeit, darüber bin ich sehr froh. Und noch was gibt mir Frieden, das wir keinen Leistungsdruck bei Gott haben. Jesus möchte das wir in ihn fest- wachsen und Frucht bringen. Ich stelle immer die Stühle die nicht besetzt sind im Gottesdienst oder in Bibelgespräch vor, doch unser Herr sieht nicht die Zahlen der Menschen sondern die Menschenherzen die sich öffnen für seine lebendiges Worte.

Den Schluss vom Märchen habe ich selbst erfunden. Die Familie mit Hund und Katze und Maus feiern ein Rübenfrest und laden alle Nachbarn und Freunde ein. Es gibt Rubenkuchen, Rubensaft, Rubensalat  und so weiter. Noch viel schöner stelle ich mir vor, feiert unser Herr ein Fest im Himmel für jeden Menschen der sein Herz für Jesus öffnet. Ob es zwei, Zwanzig oder einer ist.

Diese Gleichnis bekommt einen besonderen Rahmen, zu Beginn fordert Jesus die erwartungsvolle Menge auf „Hört zu“. Und am Schluss bekräftigt er: »Wer hören will, der soll zuhören und begreifen!«

Warum Jesus so darauf drängt ? Es geht nämlich um dein und mein Leben.

Es grüßt dich ganz herzlich Alexandra Leupold

 

Ein einfacher Satz mit einer gewaltigen Auswirkung 

 

Gleich am Anfang der Bibel steht dieser einfache Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Welche Gedanken kreisen in dir, wenn du diese Worte liest? Natur, gerade jetzt, die Welt strahlt im weißen Kleid oder der Wechsel von Tag und Nacht, vielleicht auch die vier Jahreszeiten in ihrer eigenen Faszination und vieles mehr können wir aufzählen.

Mit diesem Satz bildete Gott die Grundlage für alles Leben auf dieser Welt. Mit einer unvorstellbaren Schaffenskraft formte er die Erde. Bis heute ist es uns Menschen nicht geglückt, das Universum mit all den Höhen und Tiefen zu ergründen. Kaum zu glauben: Gott schuf diese Erde in sieben Tagen (Gottes Zeitangabe) und wir schaffen es nicht, in ca. siebentausend Jahren Menschheitsgeschichte, sie zu entschlüsseln.

Auch wenn wir meinen, Gott schon längst ersetzen zu können mit Wissenschaft und Technik, mit Intelligenz und zahlreichen Theorien, stoßen wir immer und immer wieder an unsere Grenzen. Was ist der Mensch mit all seinem Wissen? Ja, es ist gut, wenn der Geist gefordert wird, wenn wir wachsen und reifen und uns weiterentwickeln. Aber ganz ehrlich, der Mensch ist zerbrechlich, er braucht einen festen Halt im Leben, auf den wir unser Können aufbauen und sinnvoll gebrauchen. Doch wenn wir uns nicht mit dem Schöpfer von Himmel und Erde befassen, verläuft unser Tun und alles Bemühen im Sand oder es zerrinnt in unseren Händen.  Hinter allem steht Gott unser Schöpfer, er, der immer war, immer ist, immer sein wird und sich nie ändert. In diesem Satz „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ steckt viel mehr als nur die Entstehung der Felder, Wiesen und Berge, der kleinen und großen Tiere …..,  darin ist unser doch so kostbares Leben eingeschlossen. Gott schuf uns und mit seinem Atem hauchte er uns Leben ein.

Gott ging mit uns eine Liebesbeziehung für die Ewigkeit ein. Oft ist sie sehr einseitig, wir brechen immer wieder aus, um nach der vermeintlichen Freiheit zu suchen, doch all das, was wir meinen, zur Freiheit gefunden zu haben, bringt uns nicht den inneren Frieden. Und Gott, er gibt nicht auf, um für uns zu kämpfen. Unsere Freiheit liegt schon vor Anfang der Schöpfung in Gott. Weil er die Freiheit ist, weil er der Frieden ist, weil Gott die Liebe ist. Begreifen wir nun, wie kostbar es ist, das Leben mit Gott unserem Herrn? Unbegreiflich diese Liebesbeziehung, ja das ist sie für unseren Menschenverstand. Es gibt vieles in Gottes Plan, was ich nicht fassen kann, doch ich bin mir bewusst, zur rechten Zeit wird es mir der Herr entschlüsseln. Von Gott kommt alles Wissen und alle Weisheit. Darum sollten wir uns Gott in allen Lebensbereichen zuwenden, ihn hören und bitten:  Lehre mich, deinen Willen zu tun, denn du bist mein Gott. Dein guter Geist führe mich auf einem sicheren Weg. Psalm 143, 10

Ich wünsche dir:

Der Herr segne und behüte dich. Der Herr, der Mächtige, Ursprung und Vollender aller Dinge segne dich. Er gebe dir Gedeih und Wachstum, Gelingen deinen Hoffnungen, Früchte deiner Mühe und behüte dich vor allem Argen, sei dir Schutz in Gefahr und Zuflucht in Angst.

 

Es grüßt euch ganz herzlich

Alexandra Leupold

Es darf schon ein wenig mehr sein

Stellen wir uns doch mal vor, es gäbe eine Vorschau: für jeden persönlich
einige Szenen aus seinem Jahr 2021. Ich habe einen Filmtrailer vor Augen, in
dem verschiedene Vorab-Szenen einen Einblick in unseren neu anlaufenden
Jahresfilm geben. Zum Beispiel: unterwegs im Stau, an einem neuen Arbeitsplatz, in einer
schwierigen Sitzung, bei einer Jubiläumsfeier, im Krankenhaus, am offenen Grab, im
Gottesdienst, beim Geschirrspülen oder Wäschebügeln ….. Und bei jeder Szene wird immer
wieder der Satz „Sei mutig und stark“ eingeblendet.
Wie oft habe ich diesen Spruch als Kind immer wieder hören müssen. Vor allem beim Zahnarzt:
„hab nur Mut, das schaffst du schon, Indianer kennen keinen Schmerz“ …..
Aber mal ehrlich, genügen uns diese vier Wörter SEI MUTIG UND STARK in unserem
komplexen Leben, um es überhaupt annähernd zu bestehen? Es ist leicht eine
Überforderung, immer stark und mutig sein zu müssen und angesichts so mancher
Lebenswege völlig ungenügend oder sogar fehl am Platz.
Doch dann lese ich ein Gespräch, wie Gott mit Josua redet. Josua steht vor einer großen
Herausforderung, er soll nun nach 40 Jahren Wüstenwanderung das Volk Israel in das
verheißene Land bringen. Das ist allerdings alles andere als einfach.
Ich (Gott) sage dir zu, was ich schon Mose versprochen habe: Wohin ihr auch geht, werdet
ihr Land betreten, das ich euch geschenkt habe. Josua 1,3
Mir fällt auf, dass Gott in der Gegenwart mit Josua redet. Sie haben noch keinen Fuß auf den
Boden des versprochenen Landes gesetzt, doch Gott sagt zu: Das habe ich euch geschenkt.
Die verheißungsvolle Zukunft für sein Volk ist in Gottes Augen schon längst Gegenwart!
Wenn die Israeliten in das Land einziehen, ist Gott bereits da und hat alles vorbereitet.
Genauso wie Josua brauchen auch wir Gottes Wort an uns in der Gegenwart, wenn wir in
unserem Alltagsleben vor Wegkreuzungen oder vor Entscheidungen stehen.
Mir tut es in diesen beladenen Coronazeiten echt gut, Jesu Zusagen lesen zu können.
Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende. Math. 28,20
Habt keine Angst. Ihr vertraut auf Gott, nun vertraut auch auf mich! Es gibt viele
Wohnungen im Haus meines Vaters, und ich gehe voraus, um euch einen Platz
vorzubereiten. Wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch dann so gesagt? Johannes 14,1-2
Im Gespräch zwischen Gott und Josua kommt gleich dreimal der Satz SEI MUTIG UND STARK
vor. Gott weiß sehr wohl, dass es viel an Unterstützung und Wegweisung für uns
zerbrechliche Menschenkinder braucht und so wird er nicht müde, an unseren Mut und
unsere Stärke zu appellieren, getragen von seiner Gegenwart. Es lohnt sich, diese Geschichte
Josua zu lesen. Du findest sie in der Bibel im Alten Testament in Josua 1, 1-9.
Und da habe ich noch einen weiteren tröstenden Vers aus dem Buch des Lebens entdeckt:
Ihr müsst nicht in Panik aufbrechen und braucht nicht um euer Leben zu laufen. Denn der
Herr wird vor euch hergehen. Der Gott Israels wird euren Rücken decken. Jesaja 52,12
Ich wünsche uns, dass wir offen sind für Gottes Ermutigungen. Wir brauchen offene Ohren,
um auf Gottes Stimme zu hören, offene Augen, um in Gottes Wort zu lesen und vor allem ein
sich öffnendes Herz, damit Gott, unser Herr, einziehen kann mit seiner Kraft und Stärke.
Es grüßt euch ganz herzlich Alexandra Leupold

So wie immer, das kann jeder.

Das sagte mir vor ein paar Tagen eine Bekannte, wir unterhielten uns über Gewohnheiten. Das gefiel mir, nicht immer wie immer, mal anders, auch wenn es nicht der einfachere Weg ist. Alte Gewohnheiten auch mal hinterfragen und neues an sich heranlassen. Nun zugegeben, so wie immer ist doch vertraut und gibt auch Sicherheit. Dachte sich das vielleicht auch Mose, als er den brennenden Busch sah, nichts Neues und so, wie öfters mal, denn dass ein trockener Busch in der Wüstenhitze brannte, war wirklich nichts Neues. Beim zweiten und dritten Hinschauen war es dann doch nicht wie immer. Der Busch brannte, aber er verbrannte nicht. Diesmal also nicht wie immer. Seit vierzig Jahren, Tag aus, Tag ein hütete Mose die Schafsherde seines Schwiegervaters im Land Midian. Eine nicht gerade sehr abwechslungsreiche Arbeit, doch sehr anstrengend in der Hitze am Tag, in der Nacht die Kälte und immer auf der Suche nach Weideland für die Schafe, was in der Wüstenlandschaft alles andere als einfach zu finden war. Nun, es war wie immer an jenem Tag.

2Mose erwartete nichts Aufregendes, halt das Alltägliche. Doch nun ist da etwas nicht wie immer und seine Neugier treibt ihn dahin. Was wird Mose auf dem Weg dorthin wohl so durch den Kopf gegangen sein? Auf jeden Fall übertriff es seine Vorstellungen, als der brennende Dornenbusch ihn mit seinem Namen anspricht. Moses Antwort „Hier bin ich“ beweist, dass Mose wusste, wer mit ihm redet. Meine Gedanken kreisen über diese Aussage Mose, kein Zögern, kein Fragen, kein Schweigen, kein Weglaufen, sondern ein „hier bin ich“. Wie oft überhöre ich bewusst meinen Namen aus Gottes Mund, weil ich vielleichtmeine Gewohnheiten, meine Komfortzone verlassen müsste. Oder zögere ich, Gott Antwort zugeben, weil er mich wie ein offenes Buch kennt mit all meinem Egoismus? Es gibt keinen perfekteren Zeitpunkt, unser Leben zu erneuern mit dem Ruf deines, meines Namens aus Gottes Mund. Ja, Gott sucht unsere Aufmerksamkeit in Momenten, die nicht wie immer sind. Da wir schnell dabei sind, in unserem Gewohnheitstrott

3Augen, Ohren und Herz zu verriegeln. Doch die Gefahr ist, dass wir abstumpfen und meinen, Gott sei nicht da, Gott hört uns nicht, Gott hat sich von uns distanziert, es kümmert ihn nicht, wie es uns geht. Mose war nun mittlerweile ca. 80 Jahre, zu dieser Zeit noch mitten im Leben. Doch 40 Jahre Wüste samt Schafe hüten, dazu die Großfamilie, da haben sich viele alte Gewohnheiten festgesetzt. So glaube ich, auch Mose hatte wohl solche ähnlichen Gedanken mit sich herumgetragen. Doch Gott rüttelt Mose wach, indem es mal ganz anders ist als sonst: Der Dornbusch verbrennt trotz der Flammen nicht. Nun kann sich Gott mit all seiner Heiligkeit in Mose offenbaren. Ein heiliger Moment, ein heiliger Ort, da, wo unser Herr in unser Leben tritt. Da zwingen sich die Knie, sich zu beugen und die Augen sich zu neigen. Nun sind Moses Ohren offen und Gott stellt sich erst einmal mit vollem Namen vor. „Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Nicht, dass es Mose nicht wusste, doch es war wichtig, dass er sich neu bewusst ist: Gott ist Gott, JHWH.

4Ich halte hier eine Weile inne. Es ist Gott, der von sich sagt „Ich bin, der ich bin“. Ja, es ist immer noch der Gleiche, er ruft uns mit Namen und stellt sich uns vor. Warum? Weil wir sonst verloren wären in unserem alltäglichen Trott. Gott möchte uns einen Sinn in unserem Leben geben. Und das ist, glaube mir, nicht wie immer, sondern ein heiliger Moment. Möge Gott dein Herz erobern, möge dieser Moment entscheidend für dein Leben sein. Das wünsche ich dir von ganzem Herzen.

Es grüßt euch ganz herzlich Alexandra Leupold

Der Querstrich „ – „ meines Lebens

Wenn ich den Friedhof in meiner Heimatstadt besuche, auf dem meine Eltern, Großeltern und Bekannten begraben sind, schau ich die Grabsteine an und mir fällt immer wieder der Querstrich zwischen Geburts- und Sterbejahr auf. Ist der Strich gleichzusetzen mit unserem Leben? Viel sagt er nicht über unser Leben aus und ist das dann schon alles gewesen?

Mir sind diese Bilder wieder eingefallen, als ich über die Geschichte vom Reichen und dem armen Lazarus nachgedacht habe. Nun es ist manchmal noch ein Tabuthema und in der heutigen Zeit öfter eher gar kein Thema mehr, über diese Frage „Was kommt nach dem Tod“ laut zu reden. Doch ich tue es heute, denn ich kann nur darüber nachdenken, wenn ich lebe. Und es ist ein entscheidendes Thema für unser Leben. Die Dringlichkeit lese ich aus diesem Gleichnis von Jesus deutlich heraus. Es gibt ein “zu spät”. Nehme dir Zeit für diese Verse aus der Bibel, vielleicht liest du sie nicht nur einmal, es geht um deine Zukunft.

Der Reiche und der Arme

19 »Da lebte einmal ein reicher Mann«, erzählte Jesus. »Er war immer sehr vornehm gekleidet und konnte sich Tag für Tag jeden Luxus und jedes Vergnügen leisten. 20 Vor dem Tor seines Hauses aber lag ein schwer kranker Bettler namens Lazarus. Sein Körper war über und über mit Geschwüren bedeckt. 21 Er hoffte, seinen Hunger wenigstens mit den Abfällen aus der Küche des Reichen stillen zu können. Aber es kamen nur die Hunde und beleckten seine offenen Wunden. 22 Schließlich starb der Bettler, und die Engel brachten ihn in den Himmel; dort durfte er den Ehrenplatz an Abrahams Seite einnehmen. Auch der reiche Mann starb und wurde begraben. 23 Als er sich im Totenreich wiederfand, blickte er unter Qualen auf und erkannte in weiter Ferne Abraham mit Lazarus an seiner Seite. 24 ›Vater Abraham‹, rief der Reiche laut, ›hab Mitleid mit mir! Schick mir doch Lazarus! Er soll seine Fingerspitze ins Wasser tauchen und damit meine Zunge kühlen. Ich leide in diesen Flammen furchtbare Qualen!‹ 25 Aber Abraham erwiderte: ›Mein Sohn, erinnere dich! Du hast in deinem Leben alles gehabt, Lazarus hatte nichts. Jetzt geht es ihm gut, und du musst leiden.                     26 Außerdem liegt zwischen uns und euch ein tiefer Abgrund. Niemand kann von der einen Seite zur anderen kommen, selbst wenn er es wollte.‹ 27 ›Vater Abraham‹, bat jetzt der Reiche, ›dann schick Lazarus doch wenigstens in das Haus meines Vaters 28 zu meinen fünf Brüdern. Er soll sie warnen, damit sie nach ihrem Tod nicht auch an diesen qualvollen Ort kommen.‹ 29 Aber Abraham entgegnete: ›Deine Brüder sollen auf das hören, was sie bei Mose und den Propheten lesen können.‹ 30 Der Reiche widersprach: ›Nein, Vater Abraham, erst wenn einer von den Toten zu ihnen käme, würden sie ihr Leben ändern.‹ 31 Doch Abraham blieb dabei: ›Wenn sie nicht auf Mose und die Propheten hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.‹« Lukas 16, 19-31

Zugegeben, wenn es uns gut geht, denken wir nicht an den Tod, warum auch, es ist alles gut. So ging es auch dem Reichen, dessen Namen wir nicht erfahren. Jesus lässt den Namen hier ganz bewusst offen, da er alle Zuhörer erreichen möchte, die Großen und die Kleinen. Wo ich mich wohl sehe in dieser Geschichte?  Natürlich nirgendswo, weder im geizigen, egoistischen Reichen noch im Bettelarmen, nicht wahr? Doch eines haben wir alle gemeinsam, wir werden irgendwann sterben. Mein Wunsch wäre schon, einst bei Gott zu sein, so wie hier Lazarus. Es ist mir aufgefallen, dass der Arme einen Namen hat. Lazarus bedeutet übersetzt „Gott hat geholfen“. Ja, das wünsche ich mir. Gottes Hilfe in den schweren Stunden meines Lebens. Nein, es geht hier nicht um reich und arm, das ist für unseren Herrn kein Problem, „reich“ zu sein.  Abraham war ein reicher Mann, Joseph war ein reicher Mann, die Geschwister von Lazarus (nicht aus unserer Geschichte hier), Maria und Marta waren vermögend. Sie alle waren gesegnete Leute. Und so könnte ich noch einige aufzählen. Jedoch im Gleichnis ist der Reiche der Arme, weil er nicht weit genug plant. Er genießt den Augenblick

»Er war immer sehr vornehm gekleidet und konnte sich Tag für Tag jeden Luxus und jedes Vergnügen leisten.«

Er kümmert sich nicht um Gott. Er kümmert sich nicht um seinen Nächsten. Nun werde ich still und denke, dass auch ich etwas von dem Reichen in mir trage. Berührt es mich noch, mir die Bilder von verfolgten Christen vorzustellen, wie sie gefoltert werden? Berührt mich die Armut, die es nicht geben müsste. Was tue ich … wegschauen … ist doch  weit von mir entfernt. Was soll ich schon machen? Paulus schreibt es an einen seinen Mittarbeiter:

» Seid allezeit fröhlich,  betet ohne Unterlass,  seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.«

Wir sagen oft, da kann ich nur beten, doch es ist das Wertvollste, für Menschen zu beten, sie in ihrer Not im Gebet zu Gott zu bringen. Wenn wir Gott allerdings in eine Schublade legen und als ausgedient abstempeln, ihn von den Wänden abhängen oder unseren Herrn verniedlichen, weil er unseres Erachtens nicht mehr in diese aufgeklärte Welt passt, dann glaube ich, sind wir nicht weit vom armen Reichen in unserer Geschichte entfernt.

Und der Arme, was ist mit ihm? Heißt das, dann also lieber gleich arm zu sein, um zu Gott zu kommen? Nein, auf keinen Fall, da haben wir die frohe Botschaft  unseres Herrn Jesus nicht verstanden. Entscheidend ist nicht, ob du materiell reich oder arm dein Leben führst, entscheidend ist deine Herzenshaltung zu deinem Mitmenschen und zu Gott. Der Name Lazarus verrät uns, dass Gott dem Armen und Schwachen hilft. Zwischen ihm und Gott besteht mitten im irdischen Leidensalltag eine tragende Verbindung. Lazarus kennt Jesus nicht nur vom Namen, sondern vom Herzen.

Der Querstich kommt mir wieder in den Sinn, wie fülle ich ihn, mit welchem Reichtum fülle ich mein Leben? Ja, das ist die entscheidende Frage, die wir nicht vor uns herschieben sollten, denn wenn wir das Gleichnis verstehen, dann gibt es kein Zurück. Es ist Gottes unwandelbare Liebe zu uns Menschenkindern, dass er mit scharfen und unbeschönigten Worten zu uns redet, weil es ihn um jede verlorene Seele schmerzt. So möchte ich meinen ‘Querstich Leben’ in die Hände Gottes legen und lernen, Gott in Allem zu vertrauen. Ich wünsche dir von Herzen, dass du Jesu Einladung, ihm nachzufolgen, annehmen kannst und wir einmal in der Ewigkeit gemeinsam über die Herrlichkeit Gottes staunen und singen werden.

Sei ganz herzlich gegrüßt

Alexandra Leupold